Holzfäller: Ein Männlein steht im Walde

Forstwirt ist eine spezielle Zielgruppe
Forstwirt

Vorsicht, Baum! schallt es durch den Wald, wenn sie am Werk sind: Holzfäller. Kernige Typen, die im Schweiße ihres Angesichts ihr Geld hart verdienen. Wortkarg, mit bärtigem Gesicht, karierten Hemden, muskelbepackt. So zumindest das Klischee. Doch wie sieht die Realität der Waldarbeiter aus? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen einer der „anstrengendsten und gefahrvollsten Tätigkeiten in der Bundesrepublik Deutschland“.

Auf Holz Klopfen

So beschreibt das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) die Arbeit der Frauen und Männer im Forst. Bei einem Blick auf die Zahlen wird auch deutlich, warum: 5.700 Arbeitsunfälle gab es bundesweit im Jahr 2014 im deutschen Wald, erklärt Forstingenieur Benedikt Plum. 31 davon endeten tödlich. Dabei ist die Branche vergleichsweise klein. Nur rund 93.000 Menschen arbeiten in der Forstwirtschaft. Das geht aus einer Erhebung des Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei hervor. Immerhin nimmt die Zahl der Unfälle ab.

Mein Feind der Baum?

Von den Unfallstatistiken lassen sich die Forstwirte, so lautet der Ausbildungsberuf wirklich, nicht ins Bockshorn jagen. Drei Jahre dauert die Ausbildung, in der die Azubis lernen, wie Flora und Fauna eines Forsts funktionieren, wie er technisch zu bewirtschaften ist und welche betriebswirtschaftliche Arbeit dahinter steckt. Als fertiger Forstwirt arbeiten sie bei Hitze im Sommer und Schnee im Winter daran, dass der Wald sein uns bekanntes Erscheinungsbild erhält. Sie pflegen beispielsweise Lichtungen, Pflanzen neue Kulturen und sorgen für begehbare Waldwege. Laut steuerklassen.com verdienen sie zum Einstieg zwischen 1600 und 2000 Euro brutto. Wer sich kontinuierlich weiterbildet oder zusätzlich studiert, kann seinen Verdienst deutlich steigern.

Nicht zuletzt arbeiten Forstwirte und Waldarbeiter in der Holzernte. Trotz technologischer Entwicklungen bleibt die Waldarbeit ein wahrer Knochenjob. Einen Eindruck vermittelt dieses Video:

Forstwirte und Waldarbeiter hantieren mit gefährlichem Gerät: Motorsägen, Äxte, Fällkeile, aber auch schwere motorisierte Maschinen sind Unfallquellen. Deswegen ereignen sich laut KWF auch über die Hälfte aller Unfälle im Wald bei der Holzernte. Insbesondere beim Entasten und Fällen der Bäume verletzten sich die Arbeiter. Der Baum ist dabei Verletzungsursache Nummer eins.

Ein sicherer Schritt

Gerade in einem Beruf, der einem ständigen Risiko ausgesetzt ist, spielt die Absicherung der Familie eine wichtige Rolle. Für Forstwirte und Waldarbeiter kann daher eine Risikolebensversicherung ein richtiger Schritt sein. Die DELA führt für jeden Kunden eine individuelle Risikoprüfung durch. Weitere Informationen dazu finden Vermittler auf der Webseite und in den Webinaren der DELA.

Titelbild: ©Anze/stock.adobe.com

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