Sei kreativ: Drei einfache Schritte ins Herz des Kunden

Kreativität
Kreativität

Amazon, Google & Co. beweisen es: Die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt kann Erfolg bringen. Wer an der Spitze bleiben will, braucht indes kontinuierlich neue Ideen. Kreativität ist dabei ein Erfolgsfaktor, der oft schwer zu vermitteln ist, geschweige denn erzwungen werden kann. Oft wird behauptet: Entweder jemand ist kreativ, oder eben nicht. Aber stimmt das? Kann nicht jeder Mensch ideenreich sein und seine Potentiale abrufen? Er kann. Wir zeigen, wie!

Sinn und Zweck: Kunden begeistern

Es reicht oft auf Dauer nicht aus, wenn ein Kunde nur zufrieden ist weil der Berater als Dienstleister seine Erwartungen erfüllt. Der Stammkunde will begeistert sein – und werden.

„Man muss sich überlegen: wie kann ich Kunden, die zu mir passen, authentisch begeistern?“ – Michael Richthammer, Vorstand der kreativen Versicherungsmakler e.V.

Ein begeisterter Kunde erzählt sein Beratungs- oder Kauferlebnis im Schnitt etwa fünfmal weiter – ein zufriedener Kunde hingegen keinmal. Es braucht dabei oft nicht viel, um beim Kunden Euphorie zu hinterlassen. Bei der Neukundengewinnung beispielsweise hinterlässt ein kreatives Opening einen bleibenden Eindruck beim Entscheider und öffnet neue Türen.

Methoden und Techniken

Kreativität ist nicht nur auf eine Gabe. Viele verlernen im Berufsalltag das Spielerische, das Phantasievolle. Das liegt unter anderem daran, dass im Alltag meist Wissen und logisches Denken gefragt ist. Da ist meist kein Raum für Kreativität. Doch in den zurückliegenden Jahren ist der Trend zum kreativen Denken nie ganz versiegt. Durch neue Herausforderungen und Kommunikationswege haben neue Kreativitätstechniken ihren Platz im Businessmarkt gefunden.

„Jeder Mensch ist kreativ, nur kann nicht jeder immer dieses Potenzial abrufen“ – Uwe Schwesig, Partner des Instituts Ritter

Es gibt verschiedene Methoden und Techniken, mit denen man Einfallsreichtum erlernen kann. Jeder Mensch, der denken kann, verfügt auch über die Grundvoraussetzungen für kreatives Denken. Wichtig ist nur, sich darauf einzulassen, sich Zeit zu nehmen und aus alten Bahnen und Strukturen auszubrechen. Um den Gedankenprozess zu unterstützen, stellen wir drei Methoden vor.

Brainstorming

Das Brainstorming ist die wohl bekannteste Methode des kreativen Denkens. Dabei findet sich eine Gruppe mehrerer Teilnehmer zusammen und lässt jedem Gedanken zu einem Thema freien Lauf. Wichtige Regeln dabei: Egal, wie abstrakt die Gedanken sind, niemand übt Kritik aus oder wertet über den Einfall. Je mehr Ideen entstehen, desto besser.

Perspektivwechsel

Was wünsche ich mir als Kunde von einem Gespräch mit meinem Berater, meinem Dienstleister? Was hinterlässt bei mir einen bleibenden Eindruck? Der zehnte Kugelschreiber in der Sammlung aller Werbegeschenke ist es nicht? Dann haben wir die erste Erkenntnis! Darauf lässt sich aufbauen.
Der Tausch von Rollen versetzt Teilnehmer in eine neue, ungewohnte Perspektive. Und diese führt zu neuen Sichtweisen und Ideen. Übrigens: Wer den Rollenwechsel mit einem Kollegen durchspielt, hat nicht nur doppelt so viel Spaß, sondern auch die Erkenntnis zweier Sichtweisen.

Bewegung

Ich. muss. jetzt. kreativ. sein. Sofort! Wer auf Knopfdruck schnell neue Ideen fabrizieren möchte, kommt oft nicht weit. Die gezwungene Atmosphäre, der Druck im Kopf – da kann der Geist einfach nicht frei werden. Denn nicht nur die Gedanken wollen raus – auch der Körper. Bewegung hilft nachweislich beim Denken. Im Büroalltag schwer möglich? Oft reicht auch der Weg zum Drucker am anderen Ende des Büros. Oder eine frische Brise Luft aus dem Fenster.

Kreativität im Führungsstil

Laut Michael Richthammer sei Kreativität ein Thema, welches schwierig sei, seinen Mitarbeitern beizubringen.
Wie können Mitarbeiter also dann zu mehr Freigeist und Ideenreichtum stimuliert werden? Der Schlüssel liegt in der Freiheit der Ausgestaltung. Ziele und Vorstellungen dürfen gern kommuniziert werden, aber wie es gemacht werden soll, muss selbst erarbeitet werden. Anhand einer der genannten Methoden zum Beispiel. Besonders wichtig sei aber auch, dass Führungskräfte die neuen Ideen wertschätzen. Auch wenn die ein- oder andere Idee utopisch erscheint, ist es doch ein Weg in eine neue Richtung.

Wer mehr zum Thema Erfolg durch kreative Methoden wissen möchte: Der DKM365 Onstage Podcast liefert noch mehr Informationen und praktische Beispiele. Außerdem gibt es dort jede Menge weitere Podcasts zum anhören und weiterbilden.

Titelbild: ©Farknot Architect/stock.adobe.com

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