Aloha Dude! Auf der Suche nach der perfekten Welle

Surfer: Aloha Dude! Immer auf der Suche nach der perfekten Welle
Surfer: Aloha Dude! Immer auf der Suche nach der perfekten Welle

Haiangriff! „Surfer bei Haiangriff schwer verletzt.“ – „Hai-Attacke auf Surfer in Australien“. Ist von Surfunfällen zu lesen, so sind es meist Nachrichten wie diese. Doch Haiangriffe sind nicht die häufigste Unfallursache beim Wellenreiten. Viel häufiger ist laut Studien die Kollision mit dem Board selbst (52,4 Prozent). 14,2 Prozent haben sich durch extreme Manöver verletzt. Die Wahrscheinlichkeit von einem Hai attackiert zu werden, liegt hingegen lediglich bei 0,00001 Prozent.

Dennoch gilt Surfen aufgrund des hohen Verletzungsrisikos als Extremsport. Doch wann sind die Wellen zu groß oder zu unberechenbar? Für den hawaiianischen Surfer William Finnegan eine komplexe Frage:

„Wellen sind komplizierte Explosionen der Natur, das gewaltsame Zusammenprallen des Ozeans mit der Küste. Du musst deine eigene Fähigkeit in Verhältnis zu deinem Selbstvertrauen setzen, die Wellen lesen, dein Equipment beurteilen, ein Verständnis von Ort und Moment entwickeln.“ William Finnegan, Reporter beim “New Yorker” und passionierter Surfer im Tagesspiegel-Interview

Unterschätzte Gefahr des Meeres

Stand Up Paddling oder das Surfen auf künstlich angelegten Wellen wie dem Münchner Eisbach oder wie es in der Erlebniswelt Jochen Schweizers möglich ist, werden immer beliebter. Nicht zu vergleichen ist das mit der immer neuen Suche nach der nächsten, noch besseren Welle. Die perfekte Welle zu nehmen, immer und immer wieder. Komme was da wolle. Für passionierte Surfer wie Finnegan ist genau das der Reiz, der das Hobby nicht langweilig werden lässt. Gefahren? Die werden in Kauf genommen. Ob das leichtfertig ist, wird er in einem Interview gefragt: „Mich reizt nicht die Gefahr, sondern die Schönheit.“

Und wenn er vom Surfen spricht, wird klar, dass er die Gefahr zwar nicht unterschätzt. Er lässt sie aber gleichzeitig nicht zu nah an sich ran. Steht er auf dem Brett, ist er wie in einem Rausch: „Das Großartigste, was du erreichen kannst im Wasser, ist Intimität, gesättigte Erfahrung. Du suchst nach dem Limit. Und das Limit ist beim Surfen immer nur einen Fingerbreit entfernt vom Desaster.“

„Ich hatte Glück“

Dieses Desaster ist aufgrund der Gewalt des Meeres eben genau das: Mitunter lebensgefährlich. Auch der Profi hätte beinahe schon schwerste Verletzungen davongetragen oder sogar mit seinem Leben bezahlt. Auf Madeira unterschätzte er, der die Wellen liest, wie kein anderer, eine Riesenwelle, die ihn auf einen Felsen spülte. Die nächste heranrollende Wassermasse hätte ihn auf dem Stein zerschmettern können. Geholfen hat in diesem Moment sein Instinkt. Er sprang in die Welle. Hoffte darauf, dass das Wasser ihn unterspülen und ein Kissen zwischen ihm und dem Gestein bilden würde. „Ich hatte Glück“, weiß der Hawaiianer.

Sicher surfen

Die Natur ist und bleibt weiter unberechenbar. Ob ein unberechenbarer Seegang beim Segeln, plötzlich auftretende schwere Gewitter beim Wandern auf dem Berg oder Riesenwellen beim Surfen. Selbst passionierte Hobby-Segler, -Wanderer und -Surfer können das Risiko oft nicht einschätzen. Doch wie William Finnegans Unfall auf Madeira zeigt: Selbst Profis können von Riesenwellen überrascht werden. Eine Absicherung für das risikoreiche Hobby, beispielsweise mit einer Risikolebensversicherung, ist ohne Zweifel nötig. Für Hobby- und Profi-Surfer. Die DELA führt hier für jeden Kunden eine individuelle Risikoprüfung durch.

Titelbild: ©Guy Kawasaki/Unsplash, Video: ©SPIEGEL TV/youtube.com

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