Wenn der Berg ruft, muss ich gehen!

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Mount Everest, Frühjahr 2019: Bereits elf Menschen haben allein in dieser Saison am Gipfel des Everest ihr Leben gelassen. In der dritten Maiwoche erklommen 500 Gipfelstürmer die Spitze. Die Saison 2019 gilt laut dem Tagesspiegel als eine der tödlichsten auf dem Berg. Natürlich will nicht jeder so hoch hinaus, doch es stellt sich die Frage: Welchen Risiken setzen Bergsteiger sich aus und wie können sie sich dagegen absichern?

Infografik: So häufig wandern die Deutschen | Statista
Quelle: Statista

Bergsteigen wird beliebter

Wie der Alpenverein berichtet, besuchen jährlich mehr als 40 Millionen Menschen die Alpen, um Ski zu fahren oder zum Bergsteigen. Aus Deutschland kommen mittlerweile neun Millionen Menschen, die in ihrer Freizeit wenigstens ab und zu Bergsteigen betreiben. Davon gehen 1,02 Millionen Menschen diesem Hobby sogar häufig nach. Zum Vergleich: 2014 gab es nach Zahlen von Statista lediglich 7,08 Millionen Teilzeit-Bergsteiger und 0,71 Millionen Menschen, die es häufig auf den Berg trieb.

Gefahren beim Bergsteigen

Die Risiken am Berg sind zweierlei Natur. Zunächst einmal wäre da der Bergsteiger selbst. Viele Unfallopfer überschätzen sich – sowohl in Sachen Ausdauer als auch im Hinblick auf Orientierung oder Ausrüstung. Das typische Opfer von Bergunfällen ist über 36, männlich und nicht im Training. Sie überschätzen ihr Durchhaltevermögen, finden sich ausgelaugt irgendwo am Berg wieder und dann ist der Helikopter gefragt. Der Anteil dieser „blockierten“ Bergsteiger in der Bergunfallstatistik 2016/2017 beträgt 33 Prozent. Stolpern, Umknicken und Stürze für 47 Prozent der Unfälle verantwortlich.

Laut dem Deutschen Alpenverein (DAV) gilt der plötzliche Herztod als häufigste nicht verletzungsbedingte Todesursache beim Bergsport. Personen mit bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hier besonders gefährdet. Der Höhenunterschied, das Gewicht des Rucksacks sowie Witterungseinflüsse von Hitze und Kälte sorgen für ein schnelles Dahinschwinden der Energiereserven. Bergsteiger.de zufolge kann Erschöpfung sowohl für eine schlechtere Trittsicherheit und für Überlastungen des Herz-Kreislauf-System verantwortlich sein.

Wachsendes Risiko für Bergsteiger?

Schlechte Wetterbedingungen und globale klimatische Veränderungen sind ein weiterer Risikofaktor. Darunter fallen nicht nur Gewitter und regennasse Wege, auf denen Personen ausrutschen können, sondern auch die weltweit steigenden Temperaturen. Der Permafrostboden taut auf. Es gibt außerdem häufiger Gewitter und Starkregenfälle, die zu Bergstürzen und Murenabgängen (Lawinen aus Schlamm und Geröll) führen. Zudem werden die Berge brüchiger. Auch für erfahrene Bergsteiger kann ein Naturunglück den Tod bedeuten. So berichtete die Tagesschau vor wenigen Monaten vom Tod dreier Ausnahme-Bergsteiger in den Bergen von Kanada.

Nur versichert auf den Berg

Die Zahlen zeigen, wie risikoreich das Hobby Bergsteigen ist. Darum ist die richtige Absicherung ein Muss. Zum Beispiel die Risikolebensversicherung der DELA. Egal, ob Hobby- oder Profigipfelstürmer, die DELA führt für jeden Kunden eine individuelle Risikoprüfung durch.

Welchen Risiken unterliegen Segler? Und wie sieht es mit der richtigen Absicherung für Traceure aus?

Titelbild: © XtravaganT / Fotolia.com

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