Let’s talk about: “Mit einem hybriden Format erreiche ich mehr Menschen”

Drei Städte, drei Termine, 20 Tickets: So war die DELA-Talkrunde „Let’s talk about …“ geplant. Doch die neuerlichen Einschränkungen ließen lediglich einen Talk-Abend zu. Wir werfen einen Blick zurück.

Die DELA Lounge

Seit dem vergangenen Frühjahr entwickeln sich überall neue digitale Events und Formate. Sogar die traditionelle Fachmesse der Versicherungswirtschaft, die DKM, fand nicht wie gewohnt in Dortmund, sondern über das Internet statt. Im Zuge der leichten Lockerungen hat die DELA ein neues Hybridformat ins Leben gerufen: Die DELA Lounge. Unter dem Titel „Kunden online finden und beraten“ trafen sich sechs Experten und diskutierten eine Bandbreite an für die Branche relevanten Themen. Zum Beispiel die Kundengewinnung über Social Media oder Blogerstellung.

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Hybride Expertenrunde

Das Besondere an dem Event: Die DELA Lounge fand als hybrides Format statt. Somit konnten die Zuschauer es entweder live vor Ort oder über das Internet verfolgen. Dabei blieb die Vor-Ort-Option jedoch exklusiv: 20 interessierte Zuschauer konnten dem Event in Person beiwohnen. Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der DELA in Deutschland, bildete hierbei den Kern des Talks. Je nach Stadt sollten andere Experten auftreten. Der erste Termin fand in Düsseldorf statt, am 14. Oktober (wir berichteten). Mit dabei: Michael Glorius, der SEO-Experte von OMGlorius, und Dirk Büttner, Key-Account Manager der DELA (Region Süd-Ost). Wir haben die beiden befragt, was sie von der DELA Lounge mitgenommen haben.

Redaktion: Herr Büttner, wie haben Sie die DELA Lounge „Let’s talk about …“ vom vergangenen Oktober erlebt?

Dirk Büttner: Ich habe online die DELA Lounge als sehr lebhafte, natürliche und kompetente Runde erlebt. Auch für den Zuhörer aus der Ferne war dies zu spüren. Außerdem haben sich aus den Erfahrungen der DELA Lounge weitere Anhaltspunkte ergeben, wie die Online-Teilnehmer besser in solche Formate eingebunden werden können.

“Wir hatten eine tolle Atmosphäre.” – Michael Glorius

Redaktion: Herr Glorius, wie ist Ihre Meinung dazu?
Michael Glorius

Michael Glorius: Das Event war von Walter Capellmann und seinem Team rundum super organisiert. Wir hatten eine tolle Atmosphäre und waren eine lockere Runde. Ich glaube, dass die Gäste, also Jan, Jannes und ich, sowohl bei den Zuschauern vor Ort als auch denen daheim an den Geräten gut angekommen sind.

Redaktion: Was war für Sie das Highlight der Talk-Runde?

Michael Glorius: Zwei Dinge. Zum einen die sehr entspannte Kommunikation und Diskussion zwischen den Referenten und Teilnehmern. Zum anderen die Möglichkeit, Einblicke in das kommunikative und integrative Denken von Maklerpools, Verbänden und digitalen Branchenformaten zu bekommen.

Redaktion: Herr Büttner, was halten Sie von hybriden Formaten wie diesem? Haben Sie es lieber „rein physisch“?

Dirk Büttner: Eine Kombination aus beidem ist aus meiner Sicht der richtige Weg, da bei reinen Onlineformaten auf Dauer das verloren geht, was uns zu Menschen macht.

Redaktion: Was meinen Sie damit?

Dirk Büttner: Wir Menschen sind auf physischen Kontakt angewiesen. Ohne Menschlichkeit und Wärme geht es nicht.

“Mit einem hybriden Format erreiche ich mehr Menschen.” – Dirk Büttner

Redaktion: Welche Schwächen haben ausschließlich vor Ort stattfindende Programme gegenüber hybriden Events?
Dirk Büttner

Dirk Büttner: Mit einem hybriden Format erreiche ich heute mehr Menschen und gebe ihnen die Chance, an jedem Event auch von allen Orten auf der Welt teilzunehmen. Ein rein physisches Format ist da eher eingeschränkt. Die Mischung macht’s, wie man so schön sagt.

Mir ist außerdem aufgefallen, dass dieses Format für die meisten Teilnehmer im Business technisch eine größere Herausforderung darstellt als für Privatkunden. So sind Privatkunden offener im Umgang mit der Technik wie beispielsweise Kamera und Ton. Wie häufig ist die Blockade dort eher im Kopf. Ich sehe diese Form eher als Chance – Change für alle Beteiligten.

Redaktion: Herr Glorius, würden Sie da zustimmen?

Michael Glorius: Ich kann da nur sagen: Ein großes „Daumen hoch“ zur Idee und zur gelungenen Veranstaltung. Ich denke tatsächlich, dass sich solche Formate nachhaltig durchsetzen können. Es macht einfach Spaß, und sowohl die physische als auch digitale Interaktion war super. Nicht zuletzt war es auch mal eine Abwechslung, mal wieder ein konstantes Grundrauschen im Raum zu haben, statt bei einem Webinar mehr oder weniger einen Monolog bis zum Frageteil zu führen.

Die nächste DELA Lounge verzögert sich derzeit wegen den aktuell wieder anziehenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Wir halten Sie zu neuen Entwicklungen auf dem Laufenden – hier im DELA Magazin.

Titelbild: © DELA, Beitragsbilder: © DELA, Michael Glorius

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