“Remote”-ivation: Besuch vom Büro-Batman

Remote Team

Allein zu Hause am Rechner statt mit Kollegen in der Firma – so geht es in der Corona-Krise vielen Unternehmern und Mitarbeitern. Wie Ihr jetzt auch remote den Teamgeist und die Kommunikation in Eurem Unternehmen fördern könnt? Wir haben ein paar Ideen.

Kommunikation ist essentiell

Während der vergangenen Wochen des autonomen Arbeitens kristallisierten sich zahlreiche Tipps zu Videokonferenzen, Fitness im Home Office oder auch die mentale Gesundheit heraus. Ebenso wichtig: Gute Führung und den Teamzusammenhalt aufrecht zu erhalten. Außerdem: Sowohl Elan als auch Kreativität nicht verlieren. Eigenschaften, die im Büroalltag von einer gemeinsamen Kaffeepause oder dem kollegialen Austausch am Drucker profitieren. Einen wesentlichen Bestandteil dieser Interaktionen bietet die Kommunikation. Auch im Home Office sollte sie nicht ausbleieben. Über regelmäßige Video-Calls – für Teams wie auch in Einzelgesprächen – in denen sich Kollegen auch remote bewusst miteinander austauschen und sehen, lassen sich laut Human Resources Manager die Verbindung und der Austausch untereinander aufrecht erhalten. Impulse rät weiterhin dazu, einen gemeinsamen Chat als „virtuelles Büro“ einzurichten. So vereinfachen Teams die Kommunikation untereinander.

Alles unter Kontrolle?

Im Büro wird Mitarbeitern ein geregelter Ablauf vorgegeben. Dies sei auch während der Remote-Office-Phase entscheidend, erklärt Unternehmensberaterin Katja Nettesheim gegenüber der Gründerszene. Chefs und Teamleiter sollen ihren Mitarbeitern eine grobe Struktur vermitteln, ohne diese jedoch zu „überwachen“. Bereits ein morgendliches Video-Meeting des Teams helfe dabei, die Leute subtil dorthin zu bewegen, in einem arbeitsfähigen Zustand zu erscheinen und sich an feste Zeiten zu halten. Auch psychologisch helfe das dem Einzelnen reguliert in den Tag zu finden. Die Kommunikation ist während dieser Zeit besonders wichtig. Auch sollten Kollegen und Mitarbeiter bewusst nach dem Gemütszustand gefragt werden. Der Teamgeist bleibt so erhalten.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Eine entspannte Stimmung sorgt nicht nur im Büro für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Im Home Office sehen sich viele Mitarbeiter womöglich noch mit Kinderbetreuung oder anderen Stressfaktoren rund um das Coronavirus konfrontiert. Laut forsa-Umfrage betrifft dies derzeit besonders Väter mit Kindern unter 18 Jahren. Umso wichtiger: Humor um die Stimmung während des Arbeitsalltags aufzulockern. Laut Karriere Boost könnten Ideen hierfür beispielsweise ein gemeinsamer Kaffee oder freitägliches Feierabend Bier via Live-Schalte mit den Kollegen sein. Auch Team-Challanges – ganz nach Social Media – bieten sich remote an. Egal ob es kreative Lösungen wie der individuellste Video-Hintergrund, Denkaufgaben, ein täglicher Witz eines jeweils anderes Mitarbeiters oder gar Kurzgeschichten sind. Mit der Abwechslung kommt auch der Spaß. Im Falle der US-Amerikanerin Cara Fields sorgte sogar der Ehemann mit verschiedensten Kostümierungen – beispielsweise als Batman – im Hintergrund für die Belustigung der Kollegen.

Cara Fields_Remote Home

Abhaken und Nachjustieren

„Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen an denen wir in die Höhe steigen“, wusste schon Friedrich Nietzsche

Selbiges gilt auch für das Home Office. Die Corona-Pandemie ist eine Herausforderung, während der selbst große Unternehmen innerhalb kürzester Zeit auf Remote umstellen mussten. Kristin Reinbach, Inhaberin einer Digital Agentur, verspricht jedoch gegenüber More Than Digital: Die Umstellung wird sich auszahlen. Und das langfristig bis weit nach dem Coronavirus. Sie ist zudem überzeugt, dass Remote ein sehr transparentes Arbeiten erzeugt. Jeder weiß, welche Ergebnisse der andere zustande bringt. Der Grund: Verstärkte Kommunikation und Absprachen. Um reibungslose Abläufe zu schaffen, sollten Teams Vorgaben schrittweise umsetzen. Sobald sich die Remote Work eingespielt hat, können Unternehmen experimentieren, um ihren eigenen Weg für das virtuelle Büro zu finden.

Titelbild: ©Shutter2U/stock.adobe.com, Beitragsbild ©Cara Fields

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